Clara Hill

Press

Berliner Zeitung, Jens Balzer
...„sie stellte erstmals ihr neues Album „Walk the Distance“ vor; darauf
nden sich zehn federleicht gesungene Lieder mit klickernder und quietschender Field-Recordings-Begleitung, aber auch mit brünftig brummenden Bässen oder – in der Hit-Single „Lost Winter“ – mit Ginger-Baker-Schlagzeug und Britpop-Gitarre. Toll!“...

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TIP Berlin, Thomas Weiland
...„Auf ihrem neuen Album "Walk The Distance" findet das in einem
träumerischen und entrückten Sound Ausdruck. Hill beschreibt das
Gefühl der Schlafllosigkeit mit der atmosphärischen Kraft eines James
Blake, drückt Nervenflattern mithilfe von Geräuschsequenzen aus der
Avantgarde aus und singt zu Noise-Gitarren zart wie Bilinda Butcher von
My Bloody Valentine. Mit diesen Einüssen im Rücken ist der Sängerin ein
großartiger Neuanfang gelungen.“...

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Rolling Stone, 2013
MADEIRADiG Festival featuring Clara Hill...
"In diesem Jahr – vom 6. bis zum 9. Dezember – werden zum Beispiel die harschen britischen Elektrominimalisten von Emptyset zu hören sein oder die in dieser Zeitschrift schon vielgefeierte New Yorker Avantgardistin Pharmakon, aber auch die Dream-Pop-Meisterin Grouper oder die vom Jazzanova-Ensemble bekannte Berliner Sängerin Clara Hill, die – wie wir an dieser Stelle schon mal verraten dürfen – auf ihrer im Oktober erscheinenden neuen Solo-LP „Walk The Distance“ eine formidable Mischung aus Field Recordings, abstraktem Gefrickel und folkinspiriertem Gesang präsentiert."

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Groove, Burkhard Welz
„Eine der interessantesten Persönlichkeiten aus dem Jazzanova-Umfeld kehrt
nun – nach einer gefühlten Ewigkeit – auf Tapete Records zurück. Clara Hill
stilistisch einzuordnen, würde erneut klaglos scheitern. Ihre musikalische Ausrichtung schillert seit ihrem Debüt ähnlich eines bunten Kaleidoskops in immer andere Richtungen.“...
„...Diese absolute Freiheit solcher Kindheitstage, das Entrückte, das bei solcher Fokussierung entstehen kann, ist das wirklich Künstlerische hinter diesem Album – und sicher auch eine der Aufgaben unserer Zeit.“

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Tonspion, Christina Mohr
Dieses Album ist ein „grower“: Aus den leisen, spröden Klangskulpturen
schälen sich peu á peu hypnotisierende Melodien heraus: eingängiger Elektro
wie „Dripstone Cave“, Shoegaze-inspirierter Indiepop wie die Single „Lost
Winter“ oder eine traurige Folkballade namens „Glacial Moraine“.

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Von der Klangskizze zum Popsong
Mit der neuen Platte kehrt das Berliner Allroundtalent Clara Hill zu ihren Wurzeln zurück: zum unbefangenen, skizzenhaften Soundexperiment, das nicht unbedingt zum leicht konsumierbaren Song führen muss, aber kann.
Dieses Album ist ein „grower“: Aus den leisen, spröden Klangskulpturen schälen sich peu á peu hypnotisierende Melodien heraus: eingängiger Elektro wie „Dripstone Cave“, Shoegaze-inspirierter Indiepop wie die Single „Lost Winter“ oder eine traurige Folkballade namens „Glacial Moraine“.
"Herkömmliche“ Instrumente wie Gitarre und Klavier spielen ebenso wichtige Rollen wie Standuhr-Glocken oder Kinderspielzeug, die Stimme wird als zusätzliches Instrument eingesetzt, mal als Chor geschichtet, dann wieder klar in den Vordergrund gerückt.
Claras frühere Veröffentlichungen waren eher jazzig-soulig orientiert und erschienen bei Sonar Kollektiv, „Walk the Distance“ kommt passender weise beim Hamburger Handmade-Label Tapete heraus. Befreundete Musiker steuerten Instrumentalparts bei, aber „Walk the Distance“ ist in erster Linie ein sehr persönliches Album, auf dem Hill ihre dunklen, nachdenklichen Seiten zeigt und bei „Heading Out“ sogar in trippig-psychedelische Sphären entführt.
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Berliner Zeitung - Nihilistischer Lärm in entspannter Atmosphäre
"Funchal - Auf der Insel Madeira traf sich die internationale Krachkunst- und Pop-Avantgarde. ...Irgendwann stehen wir dann in der warmen Winternacht ... und hören dem Berliner Elektro-produzenten Schneider TM dabei zu, wie er auf einer elektrisch verstärkten Gitarre immer lautere und schrillere Rückkopp- lungen erzeugt und diese dann kunstvoll miteinander zu lange stehenden Tönen und zitternden Schleifen verflicht. Dazu wirbelt mit wehendem Gewand eine japanische Tänzerin über die Bühne, während die vom Berliner Sonar- kollektiv bekannte Sängerin Clara Hill die schroffen Geräusche von Schneider TM mit lieblichen Gesangsimprovisationen schmückt. Ich möchte fast sagen: ein perfekter Moment! ..."  Berliner Zeitung 08/12/2011

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Frankfurter Allgemeine
"Ich bin eine Libelle...Clara Hill aus Berlin macht sehr private Musik... Es gibt diese Mädchen, zu deren Musik man sich immer ein bisschen betrinken und barfuß durch die Stadt laufen will. Cat Power, CocoRosie, Natasha Khan und Linda Perhacs heißen diese Neo-Folk-Sängerinnen. Sie kommen aus Atlanta, Hawaii, Brighton oder Los Angeles. Jetzt haben auch wir so eine junge Frau, deren mit Soul und Jazz verwebter Gitarrenfolk einen vergessen lässt, was man eigentlich gerade tun wollte…."  Frankfurter Allgemeine 2008

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Groove
"Man höre und staune! Clara Hill zeigt sich auf Album Nummer zwei so erwachsen, eigenständig und emanzipiert, dass vor lauter Staunen die Gesichter ganz lang werden. Klar war schon immer, dass sie ein sehr großes künstlerisches Potential hat. Doch mit „All I Can Provide“ beweist sie eindrucksvoll, wie mannigfaltig dieses Potential in den vergangenen Jahren, seit ihrem Erstling „Restless Times“ aufgeblüht ist."..." Groove 2006

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ZEIT- online
Erheiternd ist die Musik von Clara Hill"..."Hill gehöre zu jenen Mädchen, zu deren Musik man sich ein bisschen betrinken und barfuß durch die Stadt laufen wolle"..."Um diesen verregneten Sommer zu verdrängen, scheint ihr Album Sideways also nicht das schlechteste Rezept zu sein."

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Intro
Clara Hill, Angehörige des Sonar Kollektivs, hat sich mit dieser Platte einen Traum erfüllt. Auf »All I Can Provide« kooperiert sie mit ihren Lieblingsproduzenten all around the world. Und auch die sind viel beschäftigt bzw. stehen für eine gewisse Independent-Struktur und -Arbeitsweise, die nach wie vor für viele Relevanz und System hat. Allen voran King Britt, der unlängst mit seinem Detroit-Techno-Projekt The Nova Dream Sequence verblüffte. Nicht minder prominent der Rest der Riege: Georg Levin, Vikter Duplaix, Tonee, Atjazz, Slope...Hier verhält es sich jedoch anders als bei Popsternchen, die sich von irgendeinem angesagten Produzenten Beats und Songs auf den Leib schneidern lassen, denn Clara Hill hat ihre Ausflüge allesamt noch mal Höchstselbst überarbeitet. So wirkt ihr zweites Album homogen und stringent und auch zugänglicher als das Debut."... ..."Hier weiß jemand, was er will - und schönes Song-writing gibt es als Bonus noch gratis dazu."...